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Deutscher Verband für Podologie (ZFD) Landesverband Berlin und Brandenburg e.V.

Aktuelles

Hauptstadtkongress

Mit einem Teilnehmerrekord endete am 8. Juni 2018 in Berlin der Hauptstadtkongress „Medizin und Gesundheit“. Für drei Tage waren insgesamt 8.400 Entscheider aus der deutschen Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft zur größten Branchenveranstaltung zusammen-gekommen, um sich zu gesundheitspolitischen Fragen auszutauschen. Das Leitthema des diesjährigen Hauptstadtkongresses war „Digitalisierung und vernetzte Gesundheit“.

Der Spitzenverband der Heilmittelverbände e.V. (SHV) und der Deutsche Verband für Podologie (ZFD) e.V. waren gemeinsam an einem Stand vor Ort, und gaben Auskunft zu Fragen der Ausbildung, Schulgeldfreiheit, Berufspolitik und Gesundheitspolitik.

Es gab viele interessante Gespräche, die aber, ehrlich gesagt, weniger Ergebnisse brachten, sondern vielmehr dazu dienten, Aufmerk-samkeit zu bekommen und natürlich auch um wahrgenommen zu werden. Für unseren Berufsverband sind dies erste kleine Schritte auf der politischen Bühne, die zeigen, dass auch wir Podologen ein Teil der Therapieberufe sind.

Wir brauchen mehr solcher Aktionen, wie die von Heiko Schneider mit „Therapeuten am Limit“, der verbandsunabhängig für alle Therapieberufe auf die Missstände in der Gesundheitspolitik aufmerksam machte.

Das bedeutet, wir müssen alle dranbleiben und alle aktiv werden!

Therapeuten am Limit

So hieß die Kampagne, die der Physiotherapeut Heiko Schneider aus Frankfurt mit seinem Brandbrief an das Gesundheitsministerium ins Leben gerufen hat. Dieser Brief hat eine Welle der Empörung und Solidarität ausgelöst. Die zahlreichen Reaktionen, Meinungen und persönliche Briefe brachte er in einer 8 tägigen Fahrradtour direkt nach Berlin.

Die Aktion führte zu einer regelrechten Protestbewegung der Heilmittelerbringer. Logopäden, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Podologen und weitere Kollegen solidarisierten sich auf eine noch nie dagewesene Art und Weise zu Themen wie schlechte Vergütung, Schulgeldfreiheit, Fachkräftemangel, Existenzängste und Altersarmut. Zudem stellten sich nahezu alle Berufsverbände der Gesundheitsfachberufe hinter den Physiotherapeuten.

Die letzte Etappe mit dem Fahrrad von Potsdam nach Berlin war als Demonstration polizeilich genehmigt und begleitet. Trotz Ankündigung war weder Minister Jens Spahn noch ein Vertreter aus dem Ministerium bereit, mit den versammelten Therapeuten ins Gespräch zu kommen und die ca. 1000 Briefe entgegenzunehmen. Schneider teilte dies daraufhin den wartenden und protestierenden Therapeuten mit: „So behandelt man uns Therapeuten hier. Und genauso behandelt man uns Therapeuten seit vielen Jahren.“

Auf Einladung von Dr. Achim Kessler (Die Linke) in die Sitzung des Gesundheitsausschusses am 06.06.2018 konnte das Team sein Anliegen vortragen. Im Ausschuss waren Abgeordnete aller Fraktionen entsetzt darüber, wie das BGM reagiert hat. Heiko Schneider und sein Team konnten schließlich die Brandbriefe an den Gesundheitsausschuss übergeben.

Eines ist für das Team von Therapeuten am Limit klar: Noch ist man nicht durch das Ziel. Es gibt einiges zu tun, deshalb werden weitere Aktionen folgen. „Lasst uns etwas in Bewegung setzten und gemeinsam dafür sorgen, dass unsere tollen Berufe nicht untergehen und wir endlich das bekommen was uns für unsere Arbeit zusteht!“

ABER: Nur wenn wir uns beteiligen, können wir gehört werden. So waren auch einige unserer Mitglieder auf der letzten Etappe mit dabei. Podologie -Schüler der D&B Schule für Podologie in Berlin mit Cathrin Räther (Ausbilderin bei D&B, 2. Vorsitzende podo Deutschland LV BB) waren ebenfalls sichtstark mit Plakaten am Gesundheitsministerium vor Ort und übergaben ca. 80 Brandbriefe. O-Ton des erstaunten Heiko Schneider: „Ach ja, die Podos. Sehr schön, dass Sie da sind!“

Alle Fakten und Informationen finden Sie hier.

Podologie verhindert Amputationen

Der Deutsche Gesundheitsbericht Diabetes 2018 der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) bestätigt jetzt die Podologie als Therapie beim DFS.

„In einer bundesweiten Untersuchung an Diabetikern mit Fußläsionen konnte gezeigt werden, dass mit Zunahme der Anzahl der podologischen Mitbehandlung die Rate der Majoramputationen sinkt.“ (Dr. Holger Lawall, Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2018, Hrsg. DDG, Verlag Kirchheim & Co GmbH, S. 109)

Diese Aussage ist ein Meilenstein für die Podologie, ist doch damit die podologische Behandlung als Präventionstherapie in der Versorgung von Patienten mit DFS anerkannt.

Den vollständigen Bericht können Sie hier einsehen.

 

 

Feedback zum 5. Berlin Brandenburger Wundtag am 06. und 07.04. 2018

Der diesjährige 5. Berlin Brandenburger Wundtag fand bei schönstem Frühlingswetter im architektonisch reizvollen Forum 3 des Charité Campus Virchow Klinikums im Berliner Stadtbezirk Wedding statt. Insgesamt 245 Teilnehmer (ca. 150 davon waren Podologen) erlebten in eineinhalb Tagen eine Fachtagung unter dem Themenschwerpunkt „Versorgung von Menschen mit Diabetischem Fußsyndrom“. Zum ersten Mal wurde der Wundtag in Kooperationen von Wundnetz Berlin Brandenburg e.V. und dem Deutschen Verband für Podologie (ZFD) Landesverband Berlin und Brandenburg e.V. veranstaltet.

Wir sind stolz über das Zustandekommen und die konstruktive gemeinsame Vorbereitung des Wundtages: „Wir als Podologen sind nun mittendrin, statt nur dabei“, so Amrei Hohenwald, 1. Vorsitzende. „Dieser interprofessionelle Austausch bietet die Möglichkeit, in der Region Berlin Brandenburg neue Wege der Zusammenarbeit und der Fortbildungsarbeit zu gehen.“

Aus den Gesprächen mit den Teilnehmern ergab sich ein durchaus positives Feedback. Das Krankheitsbild DFS sowohl aus der eigenen als auch aus der Perspektive anderer Fachrichtungen zu beleuchten, Einblicke in die Arbeit des jeweils anderen zu erhalten sowie Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt zu bekommen, wurde als sehr bereichernd wahrgenommen.

Kommentar von Swetlana Achumjan, Podologieschülerin im 1. Ausbildungsjahr, Mitglied podo Deutschland LV BB:
„Der Wundtag bot die Gelegenheit, wie auch öfter in den Vorträgen betont, die Möglichkeit etwas über den Tellerrand hinauszuschauen. In positiver und lockerer Atmosphäre konnte man den Referenten aus allen interdisziplinären Fachgebieten lauschen. Man fühlte sich gleich mittendrin und staunte nicht selten. Am Ende der Veranstaltung kann ich nur sagen, dass ich auch ein Stück weit überrascht und stolz bin, ein Teil des Zahnrades zu sein. Das motiviert, weitere Veranstaltungen zu besuchen.“

Auch die Vertreter der Industrie, die in einer begleitenden Ausstellung an beiden Tagen aktuelle Neuerungen auf dem Gebiet der Verbandmittelversorgung und medikamentösen Behandlung von podologisch relevanten Erkrankungen vorstellten, zeigten sich sehr zufrieden.

Sehr gut wurde auch das Workshop Angebot angenommen, betreut von Catrin Räther und Schülern der Podologieschule D&B, bei dem Interessierte vor Ort verschiedene handwerkliche Methoden gezeigt bekamen und selbst üben konnten (Fußuntersuchung, Schuh- und Einlagenkontrolle, Druckentlastung und Orthosenfertigung mit verschiedenen Materialen). Nicht nur Podologen sondern auch Wundexperten nahmen dieses Angebot an. Und auch Vertreter der Medizin schauten vorbei und waren überrascht über die komfortablen Behandlungsstühle in der Podologie, die auch den Behandlern eine optimale Ergonomie ermöglichen. Herzlichen Dank an die Firma IONTO Health & Beauty GmbH, die uns kostenfrei eine podologischen Arbeitseinheit (Behandlungsstuhl, Arbeitswagen, Lupenlampe und Arbeitsstuhl) zur Verfügung gestellt hat.

Zu der im Rahmen des Wundtages durchgeführte JHV konnten wir mehr Mitglieder als üblich begrüßen und auch Gäste (Schüler und Mitglieder anderer Verbände) fanden sich ein. (Das Protokoll erhalten Sie in Kürze per Mail.)

Wir freuen uns auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem WBB beim 6. Berlin Brandenburger Wundtag am 05. und 06.04.2019 in der Charité Campus Benjamin Franklin.

Einen ausführlichen Bericht zum 5. Wundtag und den Vorträgen können Sie hier einsehen.

JOBinale Potsdam 2018

Am 21.03.18 fand in Potsdam die 18. JOBinale statt. Wie auch im vergangenen Jahr war unser Landesverband wieder mit zwei Kollegen und einem Ausstellerstand vor Ort.

 

Im Gespräch mit dem stellvertretenden Landrat Potsdam Mittelmark Christian Stein, der Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Potsdam Dr. Ramona Schröder sowie dem Fachbereichsleiter Jobcenter MAIA Herrn Schade zeigte sich, dass bei den Behörden gravierende Wissenslücken hinsichtlich des Berufsbildes Podologie bestehen. Dass Podologie ein anerkannter Ausbildungsberuf ist, der mit hohen Ausbildungskosten verbunden ist und nicht nur eine Zusatzqualifikation zum Fußpfleger, die man mal in drei Monaten Weiterbildung erlangen kann, war neu für unsere Gesprächspartner.

Für uns war dies eine gute Gelegenheit, Aufklärungsarbeit zu leisten: was genau macht ein Podologe, wie sieht der Arbeitsalltag aus, welche Patienten kommen zu uns, welche finanziellen Belastungen kommen auf einen angehenden Podologen zu, angefangen von der Ausbildung bis hin zur Einrichtung einer eigenen Praxis. So konnten wir auch ganz gezielt auf fehlende Förderungsmöglichkeiten für die Podologie hinweisen, dem ein riesiger Fachkräftemangel gegenübersteht.

 

Schon allein für diesen Gedankenaustausch hat sich unsere Teilnahme an der JOBinale gelohnt. Aber auch sonst sind wir wieder viel mit Jobsuchenden und Schülern, aber auch mit Job- und Ausbildungsvermittlern ins Gespräch gekommen. Wir hoffen, dass bei allen Praxen, deren Stellenanzeigen wir ausgehangen haben, inzwischen einige Bewerbungen eingegangen sind. Über eine Rückmeldung hierüber würden wir uns freuen!

Kurzer Rückblick auf den Refresherkurs “Spangen” am 23.02.2018

17 interessierte Podologinnen trafen sich am Freitag, 23.02.2018 nach der Arbeit zu einem Spangen Workshop bei D&B in Berlin. Frau Räther und Frau Hohenwald führten 4h bei guter Bewirtung und zwei kleinen Pausen durchs Programm.

Ob Ross-Fraser, Feder-, Klebe- oder der Naspanspange von Gerlach, diskutiert wurde heftig vor, nach und während der praktische Übungen am Modell. Am Ende ging wieder alles so schnell …, 4 h waren um.

Was blieb, waren zahlreiche Tipps und Anregungen und der Wunsch, sich in einem Jahr wieder zu treffen zu einem erweiterten Spangen - Workshop mit praktischen Übungen direkt am Fuß.

 

Eine grafische Auswertung der Evaluationsbögen sehen Sie hier.

Anpassung der Mitgliedsbeiträge ab 01.01.2018

Gemäß dem Beschluss der Jahreshauptversammlung vom 01.04.2017 beträgt der monatliche Mitgliedsbeitrag ab Januar 2018 24 €.

Wir bitten alle Selbstzahler, ihre Daueraufträge entsprechend anzupassen. Bitte überweisen Sie den neuen Quartalsbeitrag in Höhe von 72 € wie gehabt zu Beginn eines Quartals.

Bei allen Mitgliedern mit Lastschriftmandat ziehen wir den neuen Quartalsbeitrag erstmalig Anfang Februar 2018 ein.

1. Gesundheitstag Oberhavel

Am 11.11.2017 drehte sich in der MBS Arena in Oranienburg alles um die Gesundheit.

Mit den Oberhavelkliniken als Hauptinitiatoren stellten 43 Aussteller Ihre Einrichtungen (Berufe) vor, wie zum Beispiel Pflegedienste, Physiotherapeuten, Hörgeräteakkustiker, Augenoptiker u.v.m. Die Besucher hatten außerdem die Möglichkeit, stündlich wechselnde Vorträge von Fachärzten und Therapeuten zu hören, sowie persönliche Sprechstunden mit dem jeweiligen Facharzt zu halten.

Wir (Gabriele Ohl, Milena Holeczko, Sabine Jung) stellten unseren Verband (podo Deutschland LV BB) und den Beruf des Podologen vor. Es wurden Fußprobleme besprochen, Füße angeschaut und Tipps gegeben. Das Interesse war sehr rege.

Jeder Aussteller wurde vom Landrat Ludger Weskamp und der Moderatorin persönlich begrüßt und vorgestellt.

Unser Fazit: dieser 1. Gesundheitstag war eine sehr gelungene Veranstaltung!

4. Potsdamer Wundsymposium

Das 4.Potsdamer Wundsymposium am 11.11.2017 war geprägt vom Diabetischem Fußsyndrom. Eine gelungene Veranstaltung, welche auf interessante und lebhafte Weise einen Streifzug durch die Welt des diabetischen Fußes bot.

Es wurden durch facettenreiche Fachvorträge verschiedenste Einblicke in die Behandlungsmöglichkeiten und Versorgung aufgezeigt. Dozenten aus den Fachbereichen Plastische Chirurgie, Diabetologie, Hautpflege, Pflege und Recht präsentierten Ansätze von Versorgungsmöglichkeiten am Diabetischen Fuß. So wurde ein großer Kreis von interdisziplinär arbeitenden Bereichen angesprochen und die Wichtigkeit einer Zusammenarbeit all dieser Bereiche bei der Behandlung des Patienten verdeutlicht.

An die Vorträge schlossen sich rege Diskussionen, was zu einer belebenden Bereicherung führte. Die Kombination von Ausstellung und fachspezifischen Vorträgen ist eine gelungene Variante, so konnte man viele neue Materialien entdecken und mit seinem neu erworben Wissen verbinden.

Bedauerlicherweise waren die Vorträge nicht für Podologen zertifiziert, obwohl die die Behandlung von Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom die tägliche Arbeit von Podologen ist. Grundsätzlich ist der Veranstalter selbst für die Zertifizierung der Vorträge verantwortlich. Er muss im Vorfeld sowohl die erforderliche berufliche Qualifikation der Referenten als auch die Inhalte der Vorträge hinsichtlich der Qualitätskriterien für bepunktete Fortbildungen nach Anlage 3 der Rahmenempfehlungen für Podologie nach § 125 Abs. 1 SGB V prüfen bzw. prüfen lassen.

Qualitätsbewusste Patientenversorgung in der Podologie - Fazit zum Sachkundelehrgang

Die Anforderungen an die Qualität in medizinischen Einrichtungen im Gesundheitswesen (u.a. auch Podologie) sind in jüngerer Zeit durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen und länderspezifischen Verordnungen angehoben worden. Im Oktober haben daher 13 Podologen aus Berlin und Brandenburg Ihren Kenntnisstand zu dem Thema "Sicherheit in der Aufbereitung von Medizinprodukten" auf den Prüfstand gestellt.

An der Berliner Hygiene Fachschule (BHFS) haben sich die Teilnehmer über die gesetzlichen Anforderungen aus §135a SGVV dem Infektionsschutzgesetz und den aktuellen RKI Richtlinien informiert. Es wurden Themen aus den Bereichen rechtliche Grundlagen, Mikrobiologie, Haftungsrisiken und Hygieneplanung vermittelt.

In einem praktischen Trainingsdurchlauf für die Instrumentenaufbereitung konnten die Teilnehmer Fehlerquellen erkennen, Lösungen erarbeiten, sowie Unsicherheiten für die individuelle Hygieneplanung in der Praxis diskutieren. Mit einer bestandenen Leistungsüberprüfung sind alle Podologinnen und Podologen nun Sachkundebeauftragte, welches sie befähigt, die Aufbereitung von Medizinprodukten nach der Medizinprodukte- Betreiberverordnung §8 in der Praxis durchzuführen.
Sie besitzen nun die erforderlichen Kenntnisse, um bei einer Begehung des Gesundheitsamtes bestehen zu können.

Seminar "Heilmittelrichtlinien" am 14.10.2017

Zum Seminar über „Aktuelle Inhalte der Heilmittelrichtlinien nach §125 und §92 Hygienerichtlinien“ konnten wir am Samstag, 14.10.2017 wieder Monique Jeske und Antje Hollenbach vom Schweriner Rechenzentrum für Heilberufe als Referentinnen gewinnen.
Mit diesem Thema sehen sich alle niedergelassenen Podologen und Podologinnen spätestens zur monatlichen Krankenkassenabrechnung konfrontiert. Nahezu jede/r der anwesenden Teilnehmer/innen erlebte im Laufe ihrer Arbeit bereits Leistungskürzungen und Reklamationen. Neben den gesetzlichen Grundlagen der Heilmittelverordnung und der damit zusammenhängenden Prüfpflicht sowie über Fehlervermeidung mit der Praxissoftware Prothea wurde auch über das Thema Absetzungen durch die gesetzlichen Krankenkassen sehr ausführlich referiert. Die Teilnehmer/innen traten in regen Dialog mit den Referentinnen, um ihre Fragen und Anregungen über alte und neue Regularien in der Heilmittelabrechnung und eigene Abrechnungsprobleme ins Podium zu stellen
Übereinstimmend stellten die Teilnehmerinnen fest, wie wichtig die Sensibilisierung zu diesem Thema und der Erfahrungsaustausch unter Fachkollegen ist – eine gelungene Veranstaltung wie uns auch die Auswertung der Feedbackbögen zeigt.

"Die Haut beim DFS"
8-Punkte-Seminar am 23.09.2017

Fast ausnahmslos positiv wurde unser ausgebuchtes 8-Punkte-Seminar am 23.09.2017 von den Teilnehmern bewertet. Und dies, obwohl wir aufgrund der Absage des Vormittagsreferenten sehr kurzfristig inhaltliche Änderungen vornehmen mussten, über die nicht alle Teilnehmer in Vorfeld informiert werden konnten. Wir freuen uns, dass Frau Dr. Büke ganz spontan eingesprungen ist und danken herzlich für das sehr gut vorbereitete und interessante Seminar!

Die Auswertung der Evaluationsbögen ergibt ein äußerst positives Feedback. Einzelne „Ausreißer“ in der Bewertung sind eher auf ein fehlerhaftes Ankreuzen zurückzuführen, als auf eine bewusst schlechte Bewertung. (nicht die „1“ als bestes Ergebnis angekreuzt, sondern die „5“) Dies wurde aus den begleitenden Kommentaren ersichtlich. Nur ganz wenige Teilnehmer hatten für die kurzfristige Änderung kein Verständnis und ließen sich vom Vortrag der Referentin nicht überzeugen.

Ein Großteil der Teilnehmer aber war begeistert. Besonders hervorgehoben wurde die angenehme und sehr lebendige Art und Weise, mit der Dr. Büke den Teilnehmern mit hoher Fachkompetenz ein eher unbekanntes und neues Themengebiet näherbrachte. Positiv aufgenommen wurde auch das zur Verfügung gestellte Skript, das Eingehen auf alle Fragen sowie der kleine Fragekatalog zum Thema. Nur einige Wenige sahen das Thema als zu praxisfern für ihre podologischen Arbeit.

Der gewählte Veranstaltungsort, das Aquino Tagungshotel wurde positiv bewertet im Hinblick auf die gute Erreichbarkeit, das nette Personal und bzgl. des Essens, wobei es allerdings zu wenige Sitzplätze während der Mittagspause gab. Ein besonderer Service war das Angebot, den übrig gebliebenen Kuchen der Nachmittagspause in bereitstehenden Behältern mit nach Hause nehmen zu können.  Negativ bewertet wurde die fehlenden Arbeitsmaterialien (Stifte, Schreibpapier) und die wenigen Damentoiletten. Dies geben wir selbstverständlich an das Hotel weiter.

Alles in allem ein sehr positives Feedback! Sehen Sie hier die grafische Auswertung der Evaluationsbögen.

 

 

Seniorenmesse in Glienicke/ Nordbahn

Am Sonntag, 21.05.2017 fand die 4. Glienicker Seniorenmesse statt. Dies haben wir zum Anlass genommen, um über den Berufsstand des Podologen aufzuklären und informative Gespräche zu führen. Viele aufmerksame Zuhörer zeigten sich interessiert, und es konnten sogar einige podologische Behandlungstermine vereinbart werden. Nächstes Jahr sind wir sehr gerne wieder dabei!

Doris Nemitz, Podologin aus Hohen Neuendorf