Willkommen
FUSS 2017
Deutscher Verband für Podologie (ZFD) Landesverband Berlin und Brandenburg e.V.

Aktuelles

Seniorenmesse in Glienicke/ Nordbahn

Am Sonntag, 21.05.2017 fand die 4. Glienicker Seniorenmesse statt. Dies haben wir zum Anlass genommen, um über den Berufsstand des Podologen aufzuklären und informative Gespräche zu führen. Viele aufmerksame Zuhörer zeigten sich interessiert, und es konnten sogar einige podologische Behandlungstermine vereinbart werden. Nächstes Jahr sind wir sehr gerne wieder dabei!

Doris Nemitz, Podologin aus Hohen Neuendorf

Jahreshauptversammlung 01.04.2017 -
ein ganz kurzer Rückblick

Am Samstag, 01.04.2017, fand die diesjährige Jahreshauptversammlung unseres Landesverbandes statt. 33 Mitglieder und 3 Gäste waren unserer Einladung trotz des lockenden frühsommerlichen Wetters gefolgt und erhielten nach der eigentlichen Mitgliederversammlung zunächst durch Dr. Peter Ellefret viele interessante Denkanstöße zum Thema „Vorsorgevollmacht“.

Nach der Mittagspause hatten alle Teilnehmer dann die einmalige Gelegenheit, den Vertreterinnen der AOK „Löcher in den Bauch“ zu fragen. Die eingeplanten zwei Stunden wurden bis zuletzt in einer lebhaften Diskussion ausgenutzt, und auch wenn es vielleicht nicht auf alle Fragen eine befriedigende Antwort gab, so nahmen doch beide Parteien Ideen und Anregungen mit auf den Weg.

Das Protokoll der Jahreshauptversammlung steht Ihnen zum Download oder zur Ansicht zur Verfügung.

Podologie im Focus von jungen Berufseinsteigern
JOBinale in Potsdam am 15.03.2017

Also das war ein gelungener Tag!!!

Das Interesse war doch größer als wir erwartet haben. Viele Besucher haben Informationsmaterial mit genommen. Wir konnten das Berufsbild ganz gut ins Gespräch bringen. Vom Veranstalter wurden wir gelobt. Wir hätten den interessantesten Stand.

Sabine Jung, Gabriela Liesegang, Milena Holeczko

8 Punkte - Seminar 25.02.2017 "Wie wichtig ist die Qualität in der Podologie?"

Am 25.02.2017 fand das erste Seminar aus dem Weiterbildungsseminar unseres Verbandes Berlin-Brandenburg unter dem Thema „Wie wichtig ist Qualität in der Podologie?“ in den Seminarräumen des MOA-Hotels Berlin statt.

Im ersten Teil referierte Herr Dr. med. Hannes Rietzsch vom Universitätsklinikum Dresden. Herr Dr. Rietzsch leitet dort die DFS-Schwerpunktambulanz in der III. Medizinischen Klinik. Er zählt zu den Gründern der AG Fuß und begleitet die Podologinnen und Podologen von Beginn an, sei es durch seine Lehrtätigkeit an der IBB GmbH Dresden im Diabetes-spezifischen Unterricht, als auch als Referent zahlreicher Weiterbildungsveranstaltungen.

Nach einem Exkurs in die Genese des Diabetischen Fußsydroms wurden kurzweilig und schonungslos die unterschiedlichen Wahrnehmungen des Interaktionsverbundes Arzt-Podologe-Patient aus der Sicht jedes Einzelnen beleuchtet, wobei der Referent mit anschaulichen, sehr eindrücklichen Beispielen aus der Praxis arbeitete. Dabei wurden Vorurteilen und Spannungen angesprochen und diskutiert, aber auch auf die Erfolge verwiesen, die durch die Arbeit der Podologen seit 2002 verzeichnet werden können, denn seit es Podologen gibt, haben sich Probleme im Zusammenhang mit dem Diabetischen Fuß nachweislich verringert. Der Referent kennt aus seiner täglichen Arbeit die Probleme und Grenzen der podologischen Arbeit nur zugut und sensibilisierte die PodologInnen, die eigene Arbeit vor dem Hintergrund schleichender Standardabweichung und „Betriebsblindheit“ realistisch zu reflektieren.

Der Großteil unserer Seminarteilnehmer wurde im 2. Teil des Weiterbildungstages vom Thema: Podoätiologie, referiert von Katrin Bühlow aus Berlin, überrascht.

Frau Bülow  gründete ihr Unternehmen Podoätiologie.Berlin bereits 2011. Sie ist Orthopädiemeisterin und arbeitet interdiziplinär mit Physiothrapeuten, Osteopathen und Kiefernorthopäden, Podologen und Zahnärzten zusammen. Kaum einer unserer  Teilnehmer kannte dieses Fachgebiet bislang. Die Podoätiologie verbindet die Erkenntnis, den Körper als funktionelle Einheit zu betrachten und die Ätiologie der Beschwerdesymptomatik aufzudecken. Die körperlichen Beschwerden werden durch Störungen ausgelöst, die auf- und absteigende Ursachen haben können. Die individuell abgefertigten, haltungsverbessernden Einlagen helfen dem Körper, wieder „ins Lot“ zu kommen. Er erhält durch die Einlagenversorgung Signale, sich selbst zu korrigieren, wobei erschlaffte Muskeln aktiviert und Verspannungen gelöst werden.